2026 wird der internationale Preis “Fair Play Menarini” zum 30. Mal verliehen, ein Meilenstein, der auf drei Jahrzehnte zurückblickt, in denen der Sport in seiner wahrsten Form gefeiert wurde: dort, wo Respekt, Fairness und Großzügigkeit ebenso viel zählen wie der Sieg.
In diesen Jahren hat der Preis mehr als 400 der größten Namen des Weltsports zusammengeführt: Athleten, an die man sich nicht nur wegen ihrer Siege erinnert, sondern vor allem wegen der Art, wie sie gekämpft haben.
Die diesjährige Verleihung führt diese Tradition fort, mit einem dichten Veranstaltungsprogramm, das auf die Abschlussfeier am Donnerstag, dem 2. Juli, im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz zusteuert. Sky TG24 ist erneut als Übertragungspartner dabei, verfolgt die einzelnen Termine in Echtzeit und überträgt den Abschlussabend live.
Fair Play Menarini: Junge Talente gleich im Rampenlicht
Der erste wichtige Termin ist Donnerstag, der 4. Juni: dann wird der Salone d’Onore des CONI in Rom zum Schauplatz der Pressekonferenz, mit der die Ausgabe eröffnet wird. Hier werden die Preisträger 2026 bekanntgegeben, in Anwesenheit von Luciano Buonfiglio, dem Präsidenten des Italienischen Nationalen Olympischen Komitees.
Der Termin in Rom hat noch eine zweite Bedeutung. An diesem Ort, der im Herzen des italienischen Sports steht, werden die Gewinner des Preises Fair Play Menarini “Junge Athleten” 2026 geehrt: eine Auszeichnung, die aufstrebenden Talenten vorbehalten ist, die die Werte des Sports über das Endergebnis gestellt haben.
In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Alberto Belluzzi, Gloria Tinaburri und Matteo Pasqualetti: Sportler, deren beste Jahre noch vor ihnen liegen und die dennoch bereits bemerkenswerten Mut bewiesen haben.
Der Fechter Belluzzi machte bei den italienischen U23-Meisterschaften in Caorle auf einen Schiedsrichterfehler aufmerksam, der ihm zu Unrecht einen Sieg zugesprochen hatte, und bewahrte so einen Gegner vor dem unverdienten Ausscheiden.
Die Distanzreiterin Tinaburri brach bei der Endurance-Weltmeisterschaft in Frankreich ihr eigenes Rennen ab, um einer Konkurrentin zu helfen, die bei einem Sturz schwer verletzt worden war.
Der Volleyballspieler Pasqualetti von Virtus Roma räumte im U13-Finale ein, dass der Ball seinen Block berührt hatte, eine Berührung, die den Schiedsrichtern entgangen war, und verzichtete damit auf einen möglichen Vorteil für seine Mannschaft.
Drei sehr unterschiedliche Momente, die ein und dieselbe Auffassung von Sport verbindet: jene, in der ein Sieg ohne Fairness und ohne Verantwortungsgefühl gegenüber den anderen nichts wert ist. «Mit ihrem Verhalten haben Alberto, Gloria und Matteo außergewöhnliche Integrität und Großzügigkeit bewiesen», erklärten Luca Lastrucci, Valeria Speroni Cardi und Filippo Paganelli vom Vorstand der Stiftung “Fair Play Menarini”. «Derselbe Geist, der diese drei jungen Menschen antreibt, prägt den Preis seit dreißig Jahren, in den Geschichten der unbestrittenen Größen des Weltsports».
Fair Play Menarini: von Rom nach Florenz, um die Stars des Sports zu feiern
Von Rom zieht der Preis weiter nach Florenz, wo am 15. Juni der Sonderpreis Fiamme Gialle “Studium und Sport” an Schüler-Athleten verliehen wird, die sowohl in der Schule als auch im Wettkampf herausragen.
Am 1. Juli stimmt dann das traditionelle Galadinner auf der Piazzale Michelangelo auf das große Finale vom 2. Juli ein. So bleibt die 30. Verleihung des Internationalen Preises “Fair Play Menarini” ihrer eigenen Geschichte treu und richtet den Blick zugleich entschlossen nach vorn: auf der einen Seite die großen internationalen Champions, auf der anderen die jungen Athleten, die schon heute der lebende Beweis dafür sind, dass sich ein Wettkampf nicht allein an seinem Ausgang bemisst, sondern an den Entscheidungen, die fallen, wenn alles auf dem Spiel steht.
Bleiben Sie über die 30. Verleihung des internationalen Preises “Fair Play Menarini” auf der eigens eingerichteten Website auf dem Laufenden!
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