Der Fair Play Menarini internationale Preis 2026: Diego Milito und Emilio Butragueño, zwei Ikonen des Weltfußballs unter den Preisträgern der 30. Verleihung
Der Weg zum großen Abschlussabend des Fair Play Menarini internationalen Preises erreicht seine spannendste Phase. Nur noch wenige Tage trennen uns von den beiden Abschlussveranstaltungen der 30. Verleihung, und die Liste der Preisträger wächst um zwei weitere Größen des Weltfußballs: Diego Milito und Emilio Butragueño. Am 2. Juli werden sie gemeinsam mit den übrigen Geehrten des Jahrgangs 2026 die Bühne des Teatro del Maggio Musicale Fiorentino betreten.
Unterschiedlicher könnten ihre Wege durch Leben und Fußball kaum sein, und doch haben beide die Herzen unzähliger Fans jener Vereine erobert, für die sie aufliefen.
Diego Milito, “El Príncipe”, war ein wahrer Weltenbummler des Fußballs. Seine Stationen in Argentinien, Spanien und Italien fügten sich zu einer Laufbahn voller Momente, die bis heute im kollektiven Gedächtnis des Fußballs weiterleben. Sein wohl größtes Jahr bleibt 2010, als er maßgeblich zum Triple von Inter Mailand beitrug und den Triumph mit zwei Toren im Champions-League-Finale gegen den FC Bayern München krönte. Bei allen Erfolgen hat er den Draht zu seinen Wurzeln jedoch nie verloren: heute ist Milito Präsident des Racing Club de Avellaneda, jenes Vereins, in dem seine Profikarriere begann und zu dem er 2014 als Spieler zurückkehrte.
Auch Emilio Butragueño wird für Loyalität, Fairness und Respekt geehrt, eine der prägendsten Gestalten in der Geschichte von Real Madrid. “El Buitre” (Der Geier), wie man ihn nannte, zählte zu den meistbewunderten Stürmern seiner Generation und verkörperte eine glanzvolle Ära der Königlichen zwischen den 1980er- und 1990er-Jahren. In dreizehn Spielzeiten bei Real holte er 15 nationale und internationale Titel. Parallel dazu schrieb er auch in der Nationalmannschaft Geschichte: 69 Länderspiele für Spanien, gekrönt von 26 Toren.
Ihre Teilnahme bereichert eine 30. Preisverleihung, die den internationalen Sport durch ganz unterschiedliche Lebensgeschichten beleuchtet, vereint durch eine entscheidende Gemeinsamkeit: die Gabe, Erfolg in ein Vorbild zu verwandeln. In diesem Sinne betonten Luca Lastrucci, Valeria Speroni Cardi und Filippo Paganelli, Vorstandsmitglieder der Fair Play Menarini Stiftung, welche Bedeutung der Beitritt von Milito und Butragueño für den Preis hat. Beide, so hoben sie hervor, hätten «im Sport tiefe Spuren hinterlassen, nicht allein durch ihre Erfolge, sondern vor allem durch die Art, wie sie sie errangen».
Mit ihren Namen ist die Riege der Preisträger 2026 komplett. Milito und Butragueño reihen sich ein neben Achille Polonara, Antonella Palmisano, Armand Duplantis, Bebe Vio, Chiara Mazzel, Daniele Garozzo, dem Trio aus Davide Ghiotto, Michele Malfatti und Andrea Giovannini, Fabio Caressa, Gianfranco Zola, Gregorio Paltrinieri und Simone Anzani.
Nun läuft der Countdown für Florenz: Am 1. Juli lädt das Galadinner auf den Piazzale Michelangelo, ehe tags darauf die Abschlusszeremonie im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino folgt, wo die 30. Preisverleihung ihre Protagonisten im Zeichen des Fairplay zusammenführt.