Seit über fünfzig Jahren ruft uns der 5. Juni in Erinnerung, wie verletzlich unser Planet ist und wie sehr es sich lohnt, sich um ihn zu kümmern. Der Weltumwelttag, 1972 von der UN-Generalversammlung beschlossen, ist inzwischen zum weltweit bedeutendsten Aktionstag für die Umwelt geworden und bringt jedes Jahr Millionen Menschen in mehr als 150 Ländern zusammen. Wenige Monate vor der Ausgabe 2026 stellen sich die Fragen, die er aufwirft, mit neuer Dringlichkeit.
Steigende Temperaturen, der Kollaps von Ökosystemen und immer verheerendere Wetterereignisse haben die Menschheit an eine kritische Schwelle gebracht. Die Ausgabe 2026 des Weltumwelttags reagiert darauf mit einer klaren Haltung: die Klimakrise ernsthaft anzugehen bedeutet weit mehr als die Reduzierung der CO₂-Emissionen. Es bedeutet, die Systeme, die unsere Volkswirtschaften antreiben, grundlegend neu zu denken und eine authentische Beziehung zur Natur wiederaufzubauen.
Die globale Hauptveranstaltung dieses Jahres findet in Baku, Aserbaidschan, statt. Der Minister für Ökologie und natürliche Ressourcen, Mukhtar Babayev, hat den Sinn dahinter zusammengefasst: Aserbaidschan erlebt – wie viele andere Regionen der Welt – die verheerenden Folgen des Klimawandels aus erster Hand. Gestärkt durch die Erfahrung als Gastgeber der historischen UN-Klimakonferenz 2024, geht das Land mit bereits laufenden Investitionen in erneuerbare Energien, Aufforstung und Zero-Waste-Initiativen in diese Rolle. Auf allen Kontinenten wird der Tag zahlreiche Veranstaltungen, Kampagnen und aus lokalen Gemeinschaften hervorgegangene Aktionen anstoßen, die ein gemeinsamer Horizont verbindet: eine sicherere, widerstandsfähigere und gerechtere Zukunft für alle.
Das Umweltengagement von Menarini: eine Welt voller Aktionen
Menarini engagiert sich seit Langem für den Schutz der Umwelt: ein Anspruch, der sich in der Einhaltung internationaler Umweltstandards (wie ISO 14001 und ISO 50001) an den wichtigsten Produktionsstandorten des globalen Netzwerks sowie in der vollständigen Übereinstimmung mit internationalen und lokalen Vorschriften zeigt. Umweltgenehmigungen werden von Fachteams sorgfältig überwacht, um hohe Standards des Umweltschutzes sicherzustellen.
Im April 2024 hat die Menarini-Gruppe ihre Global Policy on Health, Safety, Environment and Energy formal verabschiedet. Damit erkennt sie die strategische Bedeutung dieser Themen für die nachhaltige Entwicklung der globalen Organisation an und bekräftigt ihren Weg der kontinuierlichen Verbesserung der Leistung in diesen Bereichen. Der Nachhaltigkeitsansatz der Gruppe erschöpft sich nicht in einer einzelnen Initiative, sondern entfaltet sich in einer wachsenden Vielzahl von Maßnahmen: lokal verwurzelt und global ausgerichtet.
Nachhaltigkeit über betriebliche Maßnahmen hinaus
Über die Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltleistung seiner Produktions- und Betriebsstandorte hinaus unterstützt Menarini Initiativen, die das Bewusstsein für Umweltthemen schärfen, die aktive Beteiligung der Mitarbeitenden fördern und den Austausch mit den lokalen Gemeinschaften stärken. Auf diese Weise trägt die Gruppe dazu bei, eine Kultur der Nachhaltigkeit und des verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen zu fördern.
In Thailand haben sich 93 Menarini-Mitarbeitende mit ihren Familien an einer Meeresschutz-Initiative im Koh Sichang Marine Animal Bank Learning Centre beteiligt und Korallen im Meer gepflanzt: Organismen, die der Meeresfauna Schutz bieten, Kohlenstoff binden, Küsten vor Erosion schützen und durch Ökotourismus lokale Volkswirtschaften unterstützen. In Indonesien haben 135 Menarini-Mitarbeitende am River Clean-Up Day entlang des Ciliwung-Flusses in Jakarta teilgenommen, dabei Fische ausgesetzt, einheimische Samen an den Ufern gepflanzt und insgesamt 252,8 Kilogramm Abfall an einem einzigen Tag entfernt: eine Zahl, die sowohl das Ausmaß des Problems als auch die Kraft kollektiven Handelns widerspiegelt.
Derselbe Antrieb führte die Kolleginnen und Kollegen von Menarini Portugal an den Strand von Tróia, wo sie gemeinsam mit der NGO Brigada do Mar Müll aufsammelten. Parallel dazu brachte eine interne Wohltätigkeitslotterie Spenden für die örtliche freiwillige Feuerwehr auf. So zeigt sich einmal mehr, dass Umweltverantwortung und gemeinschaftliche Solidarität oft Hand in Hand gehen.
Das dauerhafteste dieser Vorhaben ist der Menarini Forest, ein lebendiges Projekt, das heute rund 17.900 in Agroforstprogrammen in Kolumbien, Nepal, Madagaskar, Guatemala und weiteren Ländern gepflanzte Bäume umfasst. Bei der Umsetzung wurde eine breite Palette biodiversitätsfreundlicher Praktiken angewandt, durch die bisher rund 4.000 tCO₂ gebunden werden konnten. Zugleich können Obstbäume eine wertvolle Ressource für die lokalen Gemeinschaften darstellen: Die Früchte können direkt verzehrt, auf lokalen Märkten verkauft oder zu wertschöpfenden Produkten wie Marmeladen, Säften oder Trockenfrüchten verarbeitet werden.
Anlässlich des 5. Juni lädt Menarini Patientinnen und Patienten, medizinisches Fachpersonal, Partner und Gemeinschaften in aller Welt ein, sich diesem globalen Moment anzuschließen: jede Handlung, auch die kleinste, ist Teil derselben Geschichte.