Das Jahr 2025 markierte einen entscheidenden Meilenstein für viele Athletinnen und Athleten, die in den vergangenen Ausgaben des Fair Play Menarini International Award ausgezeichnet wurden. Eine Saison voller Erfolge in unterschiedlichsten Disziplinen – geprägt von sportlichen Höhepunkten, die außergewöhnliches Talent sichtbar machten und starke Emotionen weckten.
Von den Leichtathletikbahnen über die Hallen und Tatamis bis hin zu den Volleyballfeldern: Eine gemeinsame Kultur des Respekts und des Fair Play begleitete sowohl etablierte Champions als auch aufstrebende Talente, die Jahr für Jahr einen wertvollen Beitrag zur Welt des Sports leisten.
Leichtathletik: eine Fülle an Europa- und Weltmedaillen
Im Dreisprung erlebte Andy Díaz, ausgezeichnet in der Kategorie Sport und Solidarität, eine Saison von besonderem Prestige. Er gewann den Hallen-Europameistertitel in Apeldoorn, sicherte sich Gold bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Nanjing und feierte seinen dritten Karrieresieg beim Diamond-League-Finale in Zürich. Eine Reihe von Ergebnissen, die seine kontinuierliche Entwicklung und technische Stabilität unterstreichen – inzwischen auch international anerkannt.
Judo, Fechten und paralympischer Sport: ein Jahr zum Erinnern
Im Jahr ihres ersten Weltmeistertitels in der Gewichtsklasse bis 78 kg setzte Alice Bellandi, ausgezeichnet in der Kategorie Förderung des Sports, ein klares Zeichen im internationalen Judo. Gold bei den Weltmeisterschaften in Budapest, Silber beim Grand Slam in Abu Dhabi und Platz drei in der Weltrangliste erzählen von einer Saison, die nicht nur durch Ergebnisse, sondern auch durch große technische und mentale Reife geprägt war.
Im Damenflorett fügte Arianna Errigo, Trägerin des Preises Ein Leben für Fair Play, ihrer ohnehin außergewöhnlichen Karriere ein weiteres Kapitel hinzu: den Gewinn der Mannschaftsgoldmedaille bei den Europameisterschaften. Die Athletin aus der Lombardei bleibt damit eine feste Größe und ein Vorbild für den italienischen Fechtsport.
Vom Volleyball bis zum Skisport: Weltmeistertitel und neue olympische Ziele
Auch für den italienischen Volleyball war 2025 ein denkwürdiges Jahr. Ferdinando De Giorgi (Fair Play Volleyball Award 2010) und Julio Velasco (ausgezeichnet in der Kategorie Legenden im Jahr 1998) führten die Männer- bzw. Frauen-Nationalmannschaft zum Weltmeistertitel. Damit festigten sie erneut den internationalen Ruf eines Volleyballsystems, das weltweit Maßstäbe setzt.
Im Weitsprung gewann Larissa Iapichino, Preisträgerin des Jahres 2023 in der Kategorie Ein Lächeln fürs Leben, den Hallen-Europameistertitel und beendete die Saison als Siegerin der Diamond League. Im paralympischen Schwimmen überzeugte Giulia Ghiretti erneut mit Weltklasseleistungen und holte Silber über 100 Meter Brust sowie Bronze über 200 Meter Lagen – zwei weitere Medaillen für eine bereits beeindruckende Sammlung.
Bei den Winterspielen in Mailand–Cortina wird Federica Brignone zudem die Ehre zuteil, als Fahnenträgerin Italiens aufzutreten – gemeinsam mit dem Curler Amos Mosaner sowie zwei weiteren Fair Play Menarini Botschaftern: dem Langläufer Federico Pellegrino, Preisträger des Jahres 2017, und der Eisschnellläuferin Arianna Fontana, ausgezeichnet im Jahr 2018.