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Ein Jahr der Spitzenleistungen: 2025 im Zeichen der Fair Play Menarini Botschafter

Das Jahr 2025 markierte einen entscheidenden Meilenstein für viele Athletinnen und Athleten, die in den vergangenen Ausgaben des Fair Play Menarini International Award ausgezeichnet wurden. Eine Saison voller Erfolge in unterschiedlichsten Disziplinen – geprägt von sportlichen Höhepunkten, die außergewöhnliches Talent sichtbar machten und starke Emotionen weckten.
Von den Leichtathletikbahnen über die Hallen und Tatamis bis hin zu den Volleyballfeldern: Eine gemeinsame Kultur des Respekts und des Fair Play begleitete sowohl etablierte Champions als auch aufstrebende Talente, die Jahr für Jahr einen wertvollen Beitrag zur Welt des Sports leisten.

 

Leichtathletik: eine Fülle an Europa- und Weltmedaillen

Zu den prägenden Persönlichkeiten des Jahres 2025 zählt Nadia Battocletti, Preisträgerin in der Kategorie Soziale Werte des Sports. Sie bestätigte ihren außergewöhnlichen sportlichen Weg mit zwei Medaillen bei den Weltmeisterschaften in Tokio: Silber über 10.000 Meter und Bronze über 5.000 Meter. Diese Erfolge ergänzen eine bereits herausragende Saison, die den Sieg im 10-km-Straßenlauf bei den Europameisterschaften, den Triumph in der World Cross Country Tour, den italienischen Meistertitel über 5.000 Meter sowie Gold bei den Crosslauf-Europameisterschaften umfasst.

Im Dreisprung erlebte Andy Díaz, ausgezeichnet in der Kategorie Sport und Solidarität, eine Saison von besonderem Prestige. Er gewann den Hallen-Europameistertitel in Apeldoorn, sicherte sich Gold bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Nanjing und feierte seinen dritten Karrieresieg beim Diamond-League-Finale in Zürich. Eine Reihe von Ergebnissen, die seine kontinuierliche Entwicklung und technische Stabilität unterstreichen – inzwischen auch international anerkannt.

Zu den führenden Namen im paralympischen Sport gehört Rigivan Ganeshamoorthy, Preisträger in der Kategorie Sport über den Sport hinaus. Er bestätigte seinen Stellenwert mit der weltbesten Saisonleistung im Kugelstoßen der Klasse F52 (11,66 m) sowie überzeugenden Auftritten bei den italienischen Meisterschaften. Im Dezember trug er zudem als Fackelträger das Olympische Feuer auf seinem Weg zu den Olympischen Winterspielen Mailand–Cortina 2026 und erhielt damit – gemeinsam mit Gianmarco Tamberi und vielen weiteren Spitzenathleten – eine symbolische Anerkennung seiner zentralen Rolle im italienischen Sport.

Judo, Fechten und paralympischer Sport: ein Jahr zum Erinnern

Im Jahr ihres ersten Weltmeistertitels in der Gewichtsklasse bis 78 kg setzte Alice Bellandi, ausgezeichnet in der Kategorie Förderung des Sports, ein klares Zeichen im internationalen Judo. Gold bei den Weltmeisterschaften in Budapest, Silber beim Grand Slam in Abu Dhabi und Platz drei in der Weltrangliste erzählen von einer Saison, die nicht nur durch Ergebnisse, sondern auch durch große technische und mentale Reife geprägt war.

Im Damenflorett fügte Arianna Errigo, Trägerin des Preises Ein Leben für Fair Play, ihrer ohnehin außergewöhnlichen Karriere ein weiteres Kapitel hinzu: den Gewinn der Mannschaftsgoldmedaille bei den Europameisterschaften. Die Athletin aus der Lombardei bleibt damit eine feste Größe und ein Vorbild für den italienischen Fechtsport.

Unter den Preisträgerinnen des Jahres 2024 gelang Ambra Sabatini, ausgezeichnet in der Kategorie Sport über den Sport hinaus, eine persönliche Revanche nach den Paralympischen Spielen: Sie gewann Gold über 100 Meter bei den Weltmeisterschaften in Neu-Delhi.

Marco Belinelli, Preisträger des Vorjahres in der Kategorie Italien in der Welt, beendete seine aktive Basketballkarriere nach dem Gewinn der italienischen Meisterschaft mit Virtus Bologna und schloss damit einen sportlichen Weg ab, der die Geschichte des italienischen Basketballs nachhaltig geprägt hat.

Vom Volleyball bis zum Skisport: Weltmeistertitel und neue olympische Ziele

Auch für den italienischen Volleyball war 2025 ein denkwürdiges Jahr. Ferdinando De Giorgi (Fair Play Volleyball Award 2010) und Julio Velasco (ausgezeichnet in der Kategorie Legenden im Jahr 1998) führten die Männer- bzw. Frauen-Nationalmannschaft zum Weltmeistertitel. Damit festigten sie erneut den internationalen Ruf eines Volleyballsystems, das weltweit Maßstäbe setzt.

Im Weitsprung gewann Larissa Iapichino, Preisträgerin des Jahres 2023 in der Kategorie Ein Lächeln fürs Leben, den Hallen-Europameistertitel und beendete die Saison als Siegerin der Diamond League. Im paralympischen Schwimmen überzeugte Giulia Ghiretti erneut mit Weltklasseleistungen und holte Silber über 100 Meter Brust sowie Bronze über 200 Meter Lagen – zwei weitere Medaillen für eine bereits beeindruckende Sammlung.

Im alpinen Skisport zeigte Federica Brignone, ausgezeichnet 2019 in der Kategorie Vorbild für junge Menschen, einmal mehr ihre außergewöhnliche Entschlossenheit. Im April gelang ihr innerhalb weniger Tage ein historischer Dreifacherfolg: der Gewinn des Gesamtweltcups, des Riesenslalom-Weltcups sowie des Weltmeistertitels im Riesenslalom in Saalbach-Hinterglemm. Ein Meilenstein in der Geschichte des Wintersports, dem leider eine schwere Verletzung folgte. Nach Monaten der Rehabilitation hat Federica angekündigt, bereit für ihr Comeback bei den Olympischen Winterspielen Mailand–Cortina 2026 zu sein. Dort will sie erneut auf höchstem Niveau antreten und dem Publikum jene Emotionen schenken, die sie zu einer der beliebtesten Athletinnen gemacht haben.

Bei den Winterspielen in Mailand–Cortina wird Federica Brignone zudem die Ehre zuteil, als Fahnenträgerin Italiens aufzutreten – gemeinsam mit dem Curler Amos Mosaner sowie zwei weiteren Fair Play Menarini Botschaftern: dem Langläufer Federico Pellegrino, Preisträger des Jahres 2017, und der Eisschnellläuferin Arianna Fontana, ausgezeichnet im Jahr 2018.

Lesen Sie mehr über unsere Fair Play Menarini Botschafter:

Nadia Battocletti

Gianmarco Tamberi

Luis Figo

Francesca Schiavone

Lisa Vittozzi

Luis Scola

Giulia Ghiretti

Larissa Iapichino

Javier Zanetti

Categories: Fair Play Menarini
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